Mittelbuchen-Online vom 25. Februar 2017
Gesund und fit - wir machen mit

Frankfurter Volksbank unterstützt Aktion der Kita Mittelbuchen mit 1500,- Euro



Scheckübergabe an die Kita Mittelbuchen
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„Gesund und fit – wir machen mit“. So ist das Schwerpunktthema der Kinder-Tagesstätte Mittelbuchen für 2017 überschrieben. Die Frankfurter Volksbank unterstützt diese Initiative, ihr Bruchköbeler Filialdirektor Peter Vahlensieck und Privatkundenberater Jürgen Wismath übergaben einen Scheck über 1500 Euro. Astrid Weiermann, Leiterin des städtischen Eigenbetriebs Hanau Kindertagesbetreuung, und Kita-Leiterin Nina Muth, erläuterten den Gästen sowie Stadtrat Axel Weiss-Thiel die Hintergründe der Gesundheitskampagne und die sich verändernden Rahmenbedingungen im Kita-Alltag.

Stadtrat Weiss-Thiel und Betriebsleiterin Weiermann bedankten sich für die großzügige Spende der Frankfurter Volksbank und versicherten, dass diese den Kindern direkt zu gute kommen wird. Die Geldspende soll nun in Bücher, Spiele und Ausstattung für die Kita rund um das Thema Gesundheit investiert werden.

„Zwischen 13 und 14 Uhr können Sie hier eine Stecknadel fallen hören, dann ist nach dem Essen Ruhe- und Entspannungszeit angesagt“, erläuterte Weiermann den staunenden Gästen. Und das bei derzeit 125 Drei- bis Sechsjährigen in der Kita und manchem Rabauken, der in dieser Zeit sein Wild-Sein vorübergehend ablegt.

Was hat das mit Gesundheit zu tun? „Im Trubel von 7 bis 17 Uhr brauchen alle dieses Innehalten, Kinder wie Erzieherinnen“, erläuterte die Eigenbetriebsleiterin. Die 20 Fachkräfte – inklusive Auszubildenden – bieten den Kindern verschiedene Varianten abzuschalten: ruhig am Tisch sitzen und malen, einem Hörspiel lauschen, sich massieren lassen oder einfach versonnen auf der Hochebene des Gruppenraums liegen. Die Mädchen und Jungen sollen ein Gespür dafür entwickeln können, auf welche Weise sie am besten entspannen.

Kita-Leiterin Muth weiß aus Erfahrung, dass die Kinder ihre Erfahrungen mit der täglichen Ruhephase an ihre Eltern weitergäben. Zudem wirke diese Entspannung gegen intensives PC-Spielen. Und das wiederum diene der psychischen Gesundheit.

Die Fachfrauen berichteten darüber hinaus von Elternklagen aus der Vergangenheit, warum denn so viele Kinder krank seien. Das brachte die Erzieherinnen zu der Frage, wie die Gemeinschaftsgesundheit in der Kita zu fördern sei. Sie organisierten mit Hilfe einer Ökotrophologin des Main-Kinzig-Kreises ein Experiment: Eine spezielle Flüssigkeit zeigte nach dem Waschen, wo noch zu reinigende Flächen auf den Kinderhänden waren. Mädchen und Jungen erkannten, dass sie intensiver und häufiger für solcherlei Hygiene sorgen mussten. In Zeiten grassierender Margen-Darm-Grippe ein Weg zu geringerem Krankenstand. Und damit eine Hilfe für die hohe Zahl berufstätiger Eltern.

Stadtrat Weiss-Thiel merkte daraufhin an, wie stark sich im vergangenen Jahrzehnt die Erwerbstätigenquote auch im ehedem dörflichen Stadtteil Mittelbuchen gewandelt habe. Weiermann und Muth untermauerten das: Die Kita sei heute der wichtigste Integrationsfaktor für Familien mit Kindern. Sie sei oft die erste Kontaktstelle für Familien zur Stadt Hanau, denn zugezogene Eltern arbeiteten häufig in Frankfurt und würden sich in ihrem Wohnort kaum auskennen. So komme der Kita auch die Aufgabe zu, einen Draht zu den örtlichen Vereinen zu spannen, die darüber klagten, dass ihnen die Ehrenamtlichen allmählich ausgingen.

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