Mittelbuchen-Online vom 23. März 2017
Geballtes Wissen rund ums Boxen

Der Mittelbuchener Stefan Hartmann führt erfolgreich die Bruchköbeler Box-Akademie



Honore Gäste: von links Adolf Angrick, Lothar Heine, der Präsident des DBV Jürgen Kyas und der Gründer der Bruchköbeler Box-Akademie Stefan Hartmann.

Der Mittelbuchener Ex-Boxer Stefan Hartmann hat im vergangenen Jahr die Bruchköbeler Box-Akademie ins Leben gerufen und führt diese mit großem Erfolg. Nicht nur, dass er am vergangenen Wochenende mit Haris Vejselowic ein 16-jähriges Nachwuchstalent zum Titel des südwestdeutschen Meisters geführt hat, sondern er erfährt auch große Wertschätzung vom deutschen Boxverband, der jetzt bereits zum zweiten Mal einen bedeutenden Lehrgang in seiner Akademie durchgeführt hat.

Es war das „Who is Who“ der Führungsriege des deutschen Amateurboxens, was sich kürzlich in der Bruchköbeler Box-Akademie eingefunden hatte. Der DBV hatte eingeladen zur B-Lizenz-Trainerausbildung. In die einwöchige Seminarleitung eingebunden waren keine geringere als der Präsident des Deutschen Box-Verbandes Jürgen Kyas (Osnabrück), der Vizepräsident der wissenschaftlichen Arbeit des DBV Lothar Heine (Cottbus) und die deutsche Trainer-Legende schlechthin, der ehemalige Bundestrainer Adolf Angrick (Berlin), der zu DDR-Zeiten sogar Uli Wegener trainierte. Durch einen Engpass bei der Suche nach einem angemessenen Veranstaltungsort, war man auf Empfehlung des Hessischen Boxverbandes auf die Box-Akademie in Bruchköbel gekommen - und das Führungstrio zeigte sich sehr beeindruckt. Lothar Heine brachte es auf den Punkt: „Wir wissen, was es bedeutet, eine so anspruchsvolle einwöchige Trainerausbildung zu organisieren und wir führen diese in der Regel auch in den Sporthochschulen in Köln, Potsdam usw. durch, aber, wie wir das hier in Bruchköbel erlebt haben, ist schlichtweg beeindruckend - das war hoch professionell wird nicht das letzte Mal gewesen sein“.

Und fürwahr, Stefan Hartmann, der Vorsitzende der Bruchköbeler Box-Akademie hatte alles akribisch vorbereitet. Sieben Tage Ausbildung von morgens 9.00 Uhr bis abends um 20.30 Uhr. Dazwischen das erforderliche Catering, was komplett von der BBA unter Einbezug der gesamten Familie Hartmann geleistet wurde. Und auch die ausgesuchten Hotels für die zwanzig Teilnehmer und die sechs Dozenten von den Sporthochschulen wurden mit Lob bedacht.

Die B-Lizenz baut auf der Trainer C-Lizenz auf und berechtigt dazu, alle Vereine bis zur Bundesliga und auch alle Altersklassen zu trainieren. Zudem hat man erst ab der B-Lizenz die Berechtigung, am Ring zu sekundieren. Der Prüfungsanspruch ist entsprechend hoch. Der Unterrichtsstoff reicht von den trainingswissenschaftlichen Grundlagen und der Methodik des Trainings über Physiologie, Psychologie bis hin zur medizinischen Trainingstherapie. Auch Aspekte der Sportpolitik werden in der Theorie behandelt. Es ist ein umfangreiches Wissen, was den Teilnehmern im Laufe einer Woche vermittelt wird, was noch einmal die Bedeutung guter Rahmenbedingungen unterstreicht.

Und nicht nur als Organisator gab Stefan Hartmann alles; der Inhaber der C-Lizenz nahm auch selbst am Lehrgang teil und legte am Ende erfolgreich die Prüfung zur B-Lizenz ab.

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20 Teilnehmer nahmen an der B-Lizenz-Trainer-Ausbildung teil.

 

 



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